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Wer bin ich?
Mein Name ist Sebastian Wolf, bin 1985 geboren und lebe in der motorradfahrerfeindlichsten Gegend Deutschlands – dem Rhein-Main Gebiet. In der Nähe gibt es zwar ein paar schöne Strecken, doch der Alltag wird zunehmend riskanter, da alles und jeder ignoranter wird und damit die ganze Sache für Mopedfahrer immer gefährlicher.

Wie bin ich zum Motorradfahren gekommen?
Als Kind haben mich Motorräder nicht fasziniert, nicht einmal im Geringsten interessiert. Irgendwie war es langweilig, da es so weit entfernt schien. Es waren schon eher Mountainbikes, mit einem besonderen Fable für Downhiller und Dual Slalom Bikes. Es verging kein Wochenende, an dem ich nicht irgendwas zu Schrott fuhr. Meistens jedoch meine Gesundheit – zum Glück habe ich mir noch nie etwas gebrochen…oft genug gab es blutige und abgeschürfte Stellen am ganzen Körper.

Wenn es ums Motorradfahren ging, war meine Mutter die treibende Kraft. Sie bewegte meinen Vater so weit, dass sie mit 45 Jahren ihren Motorradführerschein gemeinsam machten. Nach bestandener Führerscheinprüfung fanden auch bald eine BMW R 1100 R und eine F 650 GS den Weg in unsere Garage.

Ich machte anders auf mich aufmerksam. Geschwindigkeitsübertretungen auf dem Fahrrad. Naja, die örtliche Rennleitung mag es eben nicht, wenn man ohne StVO konforme bleierne Beleuchtung nächtens ihre mobile Geschwindigkeitsmessung auslöst. Oft zog es mich in die Garage, um die 1100er zu bewundern. Das Teil sah aus, wie eine in Stahl gegossene Skulptur einer Verbrennungsspaßmaschine.
Einfach faszinierend!
Also begannen die Ausflüge zu den Mofas. Ich durfte zwar nie eins haben – man beachte meine anfangs erwähnte Unfallstatistik. Ich konnte meine Eltern verstehen. So nutzte ich mein Hirn und frisierte mit einem Schulfreund eine alte Herkules…“Hirn wird immer gebraucht!“ Seit daher stand immer ein heißer Ofen südlich von Darmstadt zum Brettern bereit.

Mit endlich 18 stand dem Führerschein nichts mehr im Wege. Die sich angestauten Wünsche nach zweirädriger Freiheit konnten endlich ausgelebt werden. Mopedführerschein – ich komme. Und es folgten zwei Jahre unter dem 34 PS Diktat. Aus finanziellen Aspekten war ein eigenes Motorrad nicht möglich, also wurde ab und an mal eine 650er GS geliehen. Und es waren rare und wunderschöne Momente, mit dem Single durch die Gegend zu poltern. Auch mein ehemaliger Fahrlehrer hatte ein Herz für mich Sucht geplagten. Und ehe ich mich versah war ich vom Motorradvirus befallen.

Nach zwei Jahren war es endlich so weit, dass ich eine eigene Wumme bekomme und damit fingen die Probleme an. Ich bin fast dezente zwei Meter groß, also fällt damit die schöne Ducati Monster 1000 SS flach…Brembos und Öhlins adieux. KTM Adventure…Plastebomber! Ich wollte ein Motorrad, kein Trabbi. BMW R 1150 GS Adventure…Stahl, Blech, Heavy Metal?!?! Genau mein Ding – und so wurde es der bayrische Panzer.

Beruflich
Meine Leidenschaft zu Medien ist schon sehr früh erkennbar gewesen. Nach diversen Praktika in Werbeagenturen stand mein Weg gewissermaßen fest. Es fing alles mit Fotografie an, ging über Bildbearbeitung, Webentwicklung, bis hin zu 3D-Modelling und Filmproduktionen. Doch war es irgendwie nicht reell. Es war alles abgehoben. Agenturen schieben Beträge durch die Gegend, bei denen vielen kleinen Unternehmen der Motorradbranche und der Zulieferbetriebe der Angstschweiß ausbricht.

2011 entschloss ich mich dazu mit alphaWOLF Design & Communications eine Agentur zu gründen, die sich speziell auf die Anforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen einstellt. Ohne dabei die globalen Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren.

Einer meiner Kunden hatte 2012 ein unglaubliches Erlebnis mit einer Anzeigenschaltung in einer Motorradzeitung. Aus dieser Gegebenheit ist die Idee eines eigenen Magazins entstanden. Ein neues Format, das auf die Vernetzung unterschiedlicher Medienkanäle setzt. Meinem Anspruch genügt es nicht, so gut wie alle anderen zu sein.

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.
„Henry Ford“